Video-Bewegungsanalyse, Orthopädie Schuh und Technik: Kraus GmbH, Ulm

Nutzen der Analyse

Biomechanische Bewegungsoptimierung

Bewegungsanalyse


Die Bewegungsanalyse


Bei einer Bewegungsanalyse sollte nicht nur der Fuß, sondern der gesamte Mensch Berücksichtigung finden. Unsere Bewegungsanalyse fängt an, wo mancher Laufschuhberater bereits aufhört: In der Beinachse und bei der Kniebewegung.


Verbessern Sie durch Ihre Bewegungsanalyse in unserem Labor Ihre Bewegungsökonomie und schützen Sie sich so frühzeitig vor Verschleißerscheinungen an Gelenken und Rücken. Dazu stehen Ihnen ein spezialisiertes Team von Orthopädie-Schuhtechnikern und Sportlern zur Seite.


So wie der jährliche Gesundheitscheck bei Ihrem Hausarzt oder Sportmediziner gehört auch die Bewegungsanalyse zum Pflichtprogramm eines aktiven Menschen. Egal ob Sie laufen, joggen, walken, Fußballprofi oder Gelegenheitsgolfer sind: Die Bewegungsanalyse hilft, Ihren Sport gesünder zu betreiben. Profitieren Sie von unserer medizinisch und biomechanisch fundierten Beratung!


Seit mehr als einem Jahrhundert befassen wir uns mit der Fuß- und Beingesundheit. Durch die ständige Erweiterung der Technik und Fortbildung unserer Mitarbeiter haben wir ein professionelles Umfeld für die Analyse geschaffen. Heute stehen uns zwei Digital-Videokameras digital gekoppelt mit der aufwändigen Templo- Software zur Verfügung, die Ihre Bewegungsdaten aufnehmen und analysieren. Eine professionelle Ausleuchtung sorgt dafür, dass aussagekräftige Aufnahmen durchgeführt werden können.


Ihre persönlichen Bewegungsdaten geben uns die Information für Ihre individuelle Sporteinlage, Ihren persönlichen Workout-Plan sowie Tipps und Hinweise zur (Lauf-) Sportschuhwahl.


Im folgenden erläutern wir Ihnen, inwieweit eine Bewegunganalyse von Nutzen ist

  • für den gesunden Läufer
  • für den verletzungsanfälligen Läufer.


Die Bewegungsanalyse zur Bestimmung des richtigen Laufschuhs

Funktionelle Fußstellungen


Pronationsstützen am Laufschuh. Sinn oder Unsinn?


Unter der Pronationsbewegung versteht man das Eindrehen des unteren Sprunggelenkes während der Lande- und Stützphase. Der Fuß dreht sich im Knöchelbereich nach innen ein. Diese Bewegung ist sozusagen ein wichtiger Stoßdämpfer für den Körper während der Landephase. Ein “nach innen knicken”  ist also absolut natürlich und sollte nicht unterbunden werden. “Eine Pronation mit einer Pronationsstütze abzufangen gleicht dem Versuch, ein Auto zu bremsen, indem man es vor eine Wand fährt”, sagte der Productmanager von NIKE, Phil McCartney.


Dennoch gibt es Fälle, in der der Rückfuß zu sehr “nach innen knickt”. 55% der Frauen und 45% der Männer sind Überpronierer, die Schuhe gestütztes Schuhwerk benötigen. Dies kann zu Achillessehnenproblemen oder zu Schienbeinkantensyndromen führen. Hier sind Stützen zur Reduzierung der Pronation (Verstärkung auf der Innenseite) sinnvoll. Aber eben nur in diesen Fällen, nicht für jedermann! Denn es gibt auch das Gegenteil: Die Supination oder Unterpronation. Hier knickt der Fuß nicht nach innen, sondern eher nach außen. Hier würde nun ein biomechanisches Desaster mit hoher Verletzungsanfälligkeit entstehen, wenn ein solcher “nach außen Knicker” einen Schuh trägt, der auf der Innenseite verstärkt ist.


So gilt es also herauszufinden, ob der künftige Schuh eine mediale (also „innenseitige“) Stütze aufweisen sollte oder nicht und welche Stärke bzw. Intensität eine eventuelle Stütze aufweist. Jeder große Laufschuhhersteller stellt heute Schuhe mit unterschiedlichen Intensitäten von Stützen her, aber auch Schuhe für „Neutralläufer“, die keine zusätzlichen Stützen besitzen. Deshalb muss man betonen, dass es heute eher mehr „falsches“ Schuhwerk für einen Läufer gibt. Keineswegs kann durch den hohen Entwicklungsstand der Schuhe bei der Auswahl heute nichts mehr verkehrt gemacht werden. Im Gegenteil!


Fazit


Die Einstellung “Ich kaufe mir einfach den teuersten Schuh, dann habe ich automatisch auch den besten Schuh für mich” kann so nicht aufrecht erhalten werden. Wesentlich ist also die Ermittlung des Stützbedarfes im Schuhwerk. So gilt es also herauszufinden, ob der künftige Schuh eine mediale (also „innenseitige“) Stütze aufweisen sollte oder nicht und welche Stärke eine eventuelle Stütze aufweist. Die Bewegungsanalyse ist hierfür das richtige Instrument. Deswegen wird eine Bewegungsanalyse teilweise auch ins Sportgeschäften sogar umsonst angeboten. Aber Vorsicht: Der Begriff der Bewegungsanalyse ist nicht geschützt! Worauf Sie bei der Auswahl eines Bewegungsanalyse-Studios achten sollten, erfahren Sie hier.


Die Bewegungsanalyse zur Ermittlung verletzungsauslösender Elemente

Schmerzfreies Laufen: Vor der Therapie steht die Diagnose


Laufbeschwerden oder -verletzungen sind nicht immer leicht zu erkennen, denn: Läufer sitzen nicht, sie laufen! Genau dies macht aber das Aufdecken der Ursachen von potentiellen oder gar schon vorhandenen Laufverletzungen schwierig. Die Bewegungsanalyse ermöglicht die genaue biomechanische Untersuchung des Bewegungsbildes. Eine Vielzahl von Beschwerden, die oft nur in der Bewegung erkannt werden, können mit ihrer Hilfe ursächlich lokalisiert werden. Dies ist vor allem bei Sportlern mit Kniebeschwerden, Achillessehnenproblemen, Schienbeinkantenreizung oder ähnlichen Sportverletzungen sinnvoll.


Oftmals findet sich beim sitzenden oder stehenden Läufer zum Beispiel eine unauffällige Beinachsenstatik. Unter Umständen zeigt sich aber erst unter Belastung und in der Bewegung eine übermäßige Rotation des Unterschenkels, welche dann die Kniegelenke belastet. Es gibt eine große Anzahl von typischen Laufverletzungen, die im Zusammenhang mit solchen biomechanischen Abweichungen stehen. Und diese sieht man am besten, manchmal sogar ausschließlich, in der Bewegung. Ihrem betreuenden Arzt übergeben wir gerne die Analyseergebnisse zur weiterführenden Therapie.


Worauf Sie bei der Auswahl eines Bewegungsanalyse-Studios achten sollten, erfahren Sie hier




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