Kompetenz

Die aussagekräftige Bewegungsanalyse
oder: „Mein Sportgeschäft macht das umsonst“

 

Wir unterscheiden uns grundlegend von Bewegungsanalysen, bei denen der Kunde mit hochgekrempelter Hose ohne Markierungspunkte auf der Haut auf dem Laufband läuft und bei der über eine einzige Videokamera ausschließlich das Sprunggelenk betrachtet wird. Bei solchen Praktiken fehlen wichtige Informationen über das gesamte Bewegungsmuster des Beines.
Der Begriff der Bewegungsanalyse ist nicht geschützt. Achten Sie daher auf die Anforderungen an eine gutes Analyselabor, die der deutsche Laufsportpapst Dr. Marquardt stellt und die wir erfüllen:

Ganzheitliche Betrachtung

Zu dieser Thematik äußert sich einer der führenden Laufsportärzte Österreichs, Dr. Sven Thomas Falle wie folgt:
„In den meisten Sportgeschäften erfolgt die Schuhanpassung entweder grob visuell oder mit Hilfe einer videounterstützen Analyse, bei der aber lediglich die Unterschenkel und das Sprunggelenk beim Laufen betrachtet wird. Durch z.B. das alleinige Analysieren und Ausgleichen einer Fehlstellung im Sprunggelenk kann es unter Umständen zu daraus resultierenden Fehlstellungen und damit Überbelastungen in anderen Gelenken oder der Wirbelsäule kommen. Dadurch entstehen eventuell Beschwerden, die Sie vorher gar nicht hatten.“

Auch Dr. Matthias Marquardt, einer der führenden Laufsportärzte Deutschlands bemängelt, „dass bei Laufbandanalyse [beim Schuhverkauf] üblicherweise die Beinachse nicht betrachtet wird, was zu vielen Fehlberatungen führt.“

Fazit: Eine Analyse sollte sich nicht nur das Sprunggelenk beschränken. Alle unsere Analysevarianten umfassen daher immer die Analyse von Sprunggelenk, Beinachse und Becken.

SprunggelenkBeinachseBecken

Das Laufband

Das Laufband

Hier gilt es zwei Typen von Laufbändern zu unterscheiden:
Das sogenannte „Schleiflaufband“ besteht aus einem Gummi-Endlosband. Es ist günstig, leicht transportabel und ist oftmals im Sporthandel oder an auf Messen durchgeführten Analysen anzutreffen. Das Schleiflaufband hat konstruktionsbedingt jedoch einen entscheidenden Nachteil: Beim Auftritt entsteht durch die Gleitreibung zwischen der Schleiflauffläche und dem Bodenbrett ein Stoppeffekt, wodurch Vibrationen entstehen. Schleiflaufbänder sind zudem flächenelastisch, verschieben sich zur Seite und tauchen bei jedem Schritt bis zu 2 cm ein. Die gemessenen Werte unterliegen somit einem großen Fehler, was zu Fehlinterpretationen führen kann. Fairerweise soll hier gesagt sein, das es auch hochwertigere Schleiflaufbänder gibt. Dennoch:

Um exakte Messungen vornehmen zu können, benutzen wir deshalb ein Lamellenlaufband. Die Lamellen werden wie die Ketten eines Panzers um die Antriebsrollen geführt. Sie sind fest, vibrationsfrei und lassen sich auch seitlich nicht verschieben. Konstruktionsbedingt entsteht hier keine Reibung so dass das Laufen bei diesem Laufbandtyp so natürlich und unverfälscht wie möglich durchgeführt werden kann.

Unser eingesetztes Lamellenlaufband Sprintex ORTHO eignet sich hervorragend zur videobasierten Lauf- oder Ganganalyse. Die Lauffläche hat eine Länge von 155 cm und 50 cm Breite. Zudem ist die Mittellinie durchgehend mit Referenzpunkten markiert. Das Laufband kann in der Laufrichtung umgekehrt werden, was die Betrachtung des Läufers von vorn und hinten ermöglicht.

Computergestütztes Zwei-Kamera-System

Computer

Um eine Laufbewegung korrekt zu erfassen ist mehr als eine einzelne Kamera erforderlich. Neben der frontalen Ebene muss auch die seitliche Ebene erfasst werden. Ein Zwei-Kamera-System ist daher unbedingt erforderlich. Die Auswertung erfolgt ausschließlich über eine spezielle Software um eine synchrones Abspielen der unterschiedlichen Kameraposition zu ermöglichen.  Die von der Fa. Kraus eingesetzte Templo-Laufanalyse Software ermöglicht es zudem, bestimmte Winkel zu erfassen oder Gelenkachsen nachzuverfolgen.

Die Kameras müssen fest installiert und exakt auf das Laufband ausgerichtet sein. Aus diesem Grund führen wir keine Analysen auf Messen, etc. durch.

Hohe Ausleuchtung durch starke Scheinwerfer

Cam und Scheinwerfer  Cam und Scheinwerfer

Da der Bodenkontakt eines Fußes im Schrittzyklus bei einer Laufgeschwindigkeit von 8 km/h nur knapp 0,3 Sekunden beträgt, sind extrem kurze Belichtungszeiten der digitalen Videokameras erforderlich um bei diesem hohen Bewegungstempo eine scharfe Auswertung zu erhalten. Dies bedingt eine adäquate Ausleuchtung durch leuchtstarke Scheinwerfer. Bei Zimmerbeleuchtung ist keine Bewegungsanalyse möglich!

Know-how

Lassen Sie sich nicht blenden von allzu viel technischem Schnickschnack. Entscheidend ist immer noch das Wissen, das der Mann hinter den Kameras bzw. dem Computer besitzt.  Es gibt zwei „Gütesiegel“, durch welches sich der Läufer sicher sein kann, dass er von einem kompetenten Bewegungsanalysten betreut wird:

  • Der Bewegungsanalytiker unseres Hauses, Andreas Kraus, hat die Prüfung zum zertifizierten Bewegungsanalytiker (cs) nach dem Currex-System mit Erfolg abgelegt.
  • Herr Kraus hat zudem die Ausbildung und Prüfung bei Dr. Marquardt zum Marquardt-Running Bewegungsanalyst abgelegt.  Danach führte er Seminare zum Thema Bewegungsanalyse für das Marquardt-Running Institut durch.

Neben der reinen fachlichen Qualifikation sollte der “Mann hinter der Kamera”  zudem selbst ein Läufer sein,  damit er Ihre Aussagen auch nachvollziehen und interpretieren kann. Läuft er selbst? Besitzt er auch eine Ausbildung und Qualifikation in punkto Lauftechnik?  Der Bewegungsanalytiker unseres Hauses,  Andreas Kraus ist selbst Marathon-Läufer und führte bislang über 600 Analysen durch. Er ist zudem geprüfter und lizenzierter Marquardt-Running Lauftrainer.
Diese Kombination von einem zertifizierten Bewegungsanalysten mit dem Zusatzwissen eines Lauf- (technik-) Trainers unterscheidet uns von allen anderen Bewegungsanalyseinstituten, auch in der weiteren räumlichen Umgebung. Aufgrund dieser Kompetenzbündelung war Andreas Kraus in der Vergangenheit Mitglied im Schuhtest-Team von triathlon, Europas größtem Triathlon-Magazin.

Marathon

Der Ergebnisreport mit Empfehlungen

Die ermittelten Analyseergebnisse sollten stets in einer Versorgungsempfehlung enden, die aktive und passive Maßnahmen aufzeigt. Gerade diese Kombination führt zu einem maximalen Nutzen für den Läufer. Daher darf sich das Analyseergebnis nicht auf eine Einlagenversorgung beschränken.

In den aktiv zu bearbeitenden Bereichen geht es um die Vertiefung lauftechnischen Fähigkeiten. So wird der Laufstil auf unökonomische Fehlbewegungen untersucht, welche dann durch Kräftigungs- und Stretchingübungen (Beseitigung sogenannter „Muskulärer Dysbalancen“), sowie durch die Aneignung einer effizienten Lauftechnik verbessert werden kann. Sie werden dadurch ein schnellerer Läufer und bleiben gesund. Hierzu kann Sie in unserem Hause der geprüfte und lizenzierte Marquardt-running Trainer Andreas Kraus beraten.

Neben diesen aktiven Maßnahmen sind aber auch passive Maßnahmen zu Vermeidung von Verletzungen notwendig. Dazu gehört in manchen Fällen eine individuelle Einlagenversorgung, auf jeden Fall aber eine gute Laufschuhberatung. Wir verwenden hierzu die Schuh-Datenbank “motionQuest”.

Für jeden die richtige Analyse-Variante.

In welcher Ausführlichkeit in unserem Hause eine Bewegungsanalyse durchgeführt wird, erfahren Sie hier.

 

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